Körperarbeit zur Geburtsvorbereitung

Ferdinand Lamaze

lernte 1951 in Russland eine Form der Geburtsvorbereitung kennen, die dort als "Psychoprophylaxe" Anwendung fand. Er entwickelte daraus eine Art GV, die schnell über seinen Wirkunskreis als Chef eines geburtshilflichen Krankenhauses in Paris hinaus verbreitete. Gymnastische Übungen für die in der Schwangerschaft benötigte Elaszität der Muskeln von Rücken, Beinen und Beckenboden wurden angeleitet und es wurde die Methode zur Entspannung, die "progressive Relaxation" nach Jacobson gelernt.

Kernstück war das Trainieren versch. Atemmuster, die an den fortschreitenden Geburtsprozess angepasst wurden.


Das Hauptaugenmerk von Frédérick Leboyer, Geburtshelfer und Poet, (1918 geb. ) galt zunächst dem Kind. "Geburt ohne Gewalt" war sein Plädoyer für eine "sanfte Geburt": den liebevollen Empfang des Neugeborenen. Um dieses Ziel zu gewährleisten, setzte er sich für eine GV ein, die der die Schwangere durch Yoga-Übungen und Singen auf die spirituelle Dimension der Geburt eingestimmt wurde.


Ina May Gaskin (geb. 1941) mit "Die spirituellen Hebammen" und Janet Balaskas (geb. 1946) mit "Die Aktive Geburt" verbanden den psychosexuellen Ansatz mit dem spirituellen Gedankengut. Sie hoben die Wichtigkeit der Erfahrung mit verschiedenen Gebärhaltungen in Verbindung mit einer inneren geistigen und lustvollen Einstellung zur Gebärfähigkeit der Frauen hervor.


Als Geburtshelfer setzte Michel Odent (geb. 1930) die poetischen Gedanken von Leboyer in seiner Klinik in die Praxis um und beschrieb in "Erfahrungen mit der sanften Geburt", wie in seiner geburtshilflichen Abteilung entspanntes Beieinandersein und gemeinsames Singen und Lachen von Schwangeren und frisch gewordenen Paaren, von Stillenden, Großmüttern, Geschwisterkindern und den in der geburtshilflichen Abteilung tätigen Fachleute die Seelen öffnete. Vor allem die Atmosphäre sollte auf die für die Geburt benötigten Hormone wirken, sodass die Gebärenden entspannen und ihre Fähigkeiten vertrauen würden.


Körper-Geist-Seele. Ein System das diese genannten Personen ganz besonders in den Vordergrund stellten. Der Körper einer Schwangeren verbringt Wunder

der Körper sollte auch in der Vorbereitung nicht außer Acht gelassen werden. Damit er diese Wunder optimal vollbringen kann. Der Körper einer Frau ist dafür gemacht! Wir müssen ihn nicht besonders trainieren, jedoch auch nicht vergessen. In Kulturen, die Ayuverda praktizieren, wird sogar bevor! man versucht schwanger zu werden, der Körper vorbereitet um eine optimale Ausgangssituation zu haben. Die Ernährung wird umgestellt, die Körper werden geeinigt und entschlackt und trainiert um die Elaszität bereits vor der Schwangerschaft zu erzielen.

Körperarbeit wird in den westlichen Ländern oft erst dann vorgenommen, wenn der Körper Probleme verursacht. Rücken Schmerzen, Wasser in den Beinen etc. sind dann das was uns dazu bringt, Körperarbeit in Anspruch zu nehmen. Willst du mehr über Körperarbeit in der Geburtsvorbereitung wissen und bist schwanger? Dann komm in meinen Angstfrei auf deiner Reise zur Geburt Kurs der im März startet... Das Thema Körperarbeit wird hier auch besprochen und genau durchleuchtet. Damit du und dein Körper optimal auf die Geburt deines Kindes vorbereitet seid.